SolarAnalyzer liest die Ertragsdaten eines Datenloggers ein und macht daraus Auswertungen, die über die Standard-Weboberfläche meistens hinausgehen. Es gibt es in mehreren Formen: als Websoftware, eingebettet in eine eigene Homepage, als Stand-Alone-Anwendung oder als App für Android. Voraussetzung ist immer dieselbe — irgendwo müssen die Ertragsdaten schon erfasst sein, entweder von einem unterstützten Datenlogger oder händisch eingetragen. SolarAnalyzer erzeugt selbst keine Daten, es wertet nur aus, was bereits da ist.
Was es kann, das die Logger-Weboberfläche oft nicht kann
Tages-, Monats-, Jahres- und Gesamtansicht gehören zum Standard, das bringt fast jeder Logger selbst mit. Interessanter wird es bei den Zusatzfunktionen: ein direkter Anlagenvergleich zwischen zwei Systemen oder zwei Anlagenteilen, inklusive Delta-Modus für die reine Differenzdarstellung und einer Normierung, die unterschiedlich große Anlagen vergleichbar macht. Dazu eine Messfunktion mit der Maus, mit der sich die Leistung zweier Anlagen zu einer bestimmten Tageszeit direkt gegenüberstellen lässt — nützlich, um Verschattungsverluste zu quantifizieren, statt sie nur zu vermuten. Und eine Berechnung der Degradation über die Betriebsjahre, falls die Module tatsächlich spürbar nachlassen.
Wer keinen eigenen Datenlogger im Netzwerk hat, kann Werte auch manuell eintragen — separat für jeden Wechselrichter, inklusive nachträglicher Tageskorrektur.
| Auswertungssoftware | Läuft als | Kosten |
|---|---|---|
| SolarAnalyzer | Java-Anwendung (Windows/Linux/macOS/Solaris), Android-App | Online-Nutzung kostenlos, Pro-Lizenz optional |
| ZonPHP | PHP-Webanwendung auf eigenem Webspace | kostenlos, Open Source |
| SolarView | Daemon auf Fritzbox oder Windows | kostenlose Testversion, danach Lizenz |
Screenshots aus den verschiedenen Varianten:
— SolarAnalyzer Online
— auf einem Android-Tablet
— SolarAnalyzer Pro auf einem Mac