Der Solar-Log ist der wohl bekannteste herstellerunabhängige Datenlogger. „Herstellerunabhängig" heißt hier konkret: Das Gerät hängt sich per RS485/RS422 (bei neueren Modellen auch Modbus) an den seriellen Ausgang eines Wechselrichters, fragt in festen Abständen die aktuellen Werte ab und schreibt sie weg — unabhängig davon, ob im Wechselrichter SMA, Fronius, Kostal oder eine der anderen gut zwei Dutzend unterstützten Marken drinsteckt. Das ist der ganze Trick: kein herstellereigenes Cloud-Abo nötig, kein Vendor-Lock-in beim nächsten Wechselrichterkauf.
Die klassische Baureihe unterschied sich im Wesentlichen nur in der Anzahl der Wechselrichter, die ein Gerät gleichzeitig abfragen kann:
- Solar-Log 200 — ein Wechselrichter, der Einstieg
- Solar-Log 500 — 1 bis 10 Wechselrichter, die typische Hausdach-Größe
- Solar-Log 1000 — bis zu 100 Wechselrichter, Solarpark-Liga
Die Daten landen zunächst lokal auf dem Gerät und lassen sich über das eingebaute Webinterface im lokalen Netz abrufen. Wer sie auch von unterwegs sehen will, kann sie zusätzlich an das herstellereigene Portal (Solar-Log WEB) weiterreichen — genau das passiert bei der Anlage, die auf dieser Seite unter „Anlage Sonntag" eingebunden ist.
Geschäftsführer Jörg Karwath gibt in diesem Video einen Einblick in Photovoltaik-Monitoring mit Solar-Log: